Der Zyklus

Kennt ihr euren Zyklus?

15. April, 2020 . Sarah Stieber

Wie achtsam seid ihr was die unterschiedlichen Signale eures Körpers betrifft? Unsere sana-Welt dreht sich meist um die Menstruation und Beschwerden in dieser Zyklusphase. Für uns Frauen ist es jedoch sehr wertvoll, jederzeit auf uns und die Zeichen unseren Körpers zu hören. Und deshalb haben wir uns gedacht wir schauen mal über den blutigen Teil unseres Zyklus hinaus und zeigen euch welch wunderbare Dinge unser Körper Monat für Monat vollbringt. Nicht so sehr den biologischen Faktor. Mehr den Faktor Weiblichkeit und wie wir diese in den einzelnen Phasen unseres Zyklus erleben und auch nutzen können. Wir erheben bei unseren Ausführungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder medizinische Richtigkeit. Wir lesen super viel und tragen einfach ein paar der Informationen die bei uns hängen bleiben für euch zusammen.

Die 4 Zyklusphasen

Der weibliche Zyklus unterliegt vielen Schwankungen und es gibt keine Durchschnittsfrau. Trotzdem weiß man, dass ein hohe Prozentzahl an Zyklen zwischen 25 und 35 Tagen dauert. Das ist schon eine Schwankung von 10 Tagen – also was ist schon normal in dem Fall… Der Zyklus einer Frau beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation und das ist auch gleich die erste Phase, der Winter. Danach folgt die Follikelphase, der Frühling. Eine Zeit des Wachstums und des Neubeginns. In der Phase des Sommers, die Zeit um den Eisprung sind wir kaum zu bremsen und in der letzten Phase, im Herbst bzw. der Lutealphase ist es ratsam auf die innere Stimme zu hören.

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Der Winter

Wir starten unsere Zyklusreise mit der Phase, mit der wir sanas uns am häufigsten beschäftigen. Mit dem Winter bzw. der Menstruation. Generell sind Menschen ja im Winter lieber zu Hause und kuscheln uns unter eine Decke. Mit der Menstruation und dem Abstoß der Gebärmutterschleimhaut passiert bei uns Frauen ein körperliches und mentales Reset. Also eine wichtige Zeit um sich zu entspannen und zu reflektieren. Man sollte sich Zeit für sich nehmen. „Metime“. Rituale haben. (Vielleicht die Fingernägel rot lackieren?!). Tagebuch schreiben. Sich neue Ziele setzten. Diese Phase des Zykluses zeichnet sich auch durch besonders visionäre Ideen aus. Emotionen sind viel intensiver. Also hört auf sie.

Der Frühling

Dann kommt der Frühling. Die Zeit des Wachstums. Und das passiert auch in unserem Körper. In der Follikelphase, wie diese auch genannt wird, baut sich die Gebärmutterschleimhaut wieder auf und das Follikel (das ist das Eibläschen in dem die unentwickelte Eizelle liegt) wächst. Wir Frauen sind in dieser Zeit sehr selbstbewusst, haben eine schöne Haut und unglaublich viel Power. Zu Sport muss uns gerade niemand zwingen, den machen wir gerne. Diese Energie und Motivation können wir nutzen um neue Projekte zu starten. Für rationale Entscheidungen ist der Frühling der ideale Zeitpunkt. Die fallen einem in dieser Phase sehr leicht.

Der Sommer

Der Sommer ist die Zeit rund um den Eisprung. Serotonin, Dopamin, Testosteron und Östrogen steigen und wir haben Lust. Lust auf Gesellschaft. Lust unter Menschen zu sein. Lust auf Sex. Das macht der Körper ziemlich schlau, denn das ist die Zeit, in der wir schwanger werden können. Unsere Ausstrahlung im Sommer ist bombastisch und wir bekommen was wir wollen. Also sollten wir die Phase für Verhandlungen nutzen und Probleme aus der Welt schaffen. Der Sommer treibt uns außerdem zu sportlichen Höchstleitungen.

Der Herbst

Vor dem Winter und somit am Ende unseres Zykluses kommt der Herbst und der ist gefühlt wohl die herausforderndste Phase in unserem Zyklus. In dieser sogenannten Lutealphase, produzieren die Gelbkörper in den Eierstöcken viel Progesteron. Das sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dick und reichhaltig ist. Hier könnte sich ja ein befruchtetes Ei einnisten. Unsere Brüste spannen und wir nehmen durch Wassereinlagerungen meistens zu. Außerdem steigt unsere Körpertemperatur um bis 0,6 Grad da das Progesteron unseren Stoffwechsel ankurbelt. Dadurch hat man auch mehr Appetit.

In der Phase braucht man Ruhe und Entspannung. Wieder unterstützt und der Körper dabei: Man schläft tiefer und außerdem schneller ein. Wir sind emotionaler, eine gute Zeit also um zu malen, zu tanzen oder zu singen. Auch Meditation ist gerade sehr wertvoll für uns.

Der Herbst ist außerdem gut zum Ausmisten und Aufräumen. Man handelt intuitiver und unsere kognitive Steuerung ist verbessert. Die Lutealephase ist auch gut um alte Gewohnheiten aufzugeben. Wer also mit dem Rauchen aufhören will: Tut das im Herbst. Es wird euch eine Spur leichter fallen. In dieser Phase sagen wir von uns selbst oft, dass wir unausstehlich sind. Typisch Frau. Uns gefällt aber viel besser dies als eine Phase mit tiefer Bullshit-Tolleranz zu bezeichnen. Wir Frauen haben zu dieser Zeit eine unfassbare innere Weißheit und wenn wir die ignorieren wird das sehr unangenehm.

Die Phasen unseres Zyklus bergen sehr viele Potenziale und wenn man diese erkennt und achtsam ist, dann wird sich das, und das versprechen wir, positiv auf unser Leben auswirken.

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